Cajones
Es stammt ursprünglich aus dem kolonialen Peru, wo Sklaven, denen man ihre afrikanischen Trommeln verboten hatte, stattdessen zu Kisten, Truhen und umgedrehten Schubläden griffen, um ihre traditionellen Rhythmen zu spielen.
Mit den Jahren entwickelte sich daraus ein richtiges Instrument. In den frühen 1970er Jahren fand die Cajón durch PACO de LUCÍA ihren Weg in den Flamenco, für dessen Klanganforderungen sie geradezu ideal ist: ihre kurzen Staccato - Klänge haben eine natürliche Verwandtschaft zur Flamencopercussion des “taconeo” (Fußarbeit) und der “palmas” (Händeklatschen). Das war der Anfang eines beispiellosen Siegeszugs: Schlagzeuger und Perkussionisten in aller Welt haben seither die Cajón für sich entdeckt und sie in ihre eigenen Musikstile eingebaut.
Das Phänomen der Cajón ist:
sie simuliert perfekt den Klang eines Schlagzeugs, und ob für Studioaufnahmen, akustische Gigs, ruhige Proben im Wohnzimmer, Songwriting Sessions, für Straßenmusik oder beim Gitarrespielen ums Lagerfeuer... sie passt einfach überall dazu.
Ein Hinweis in eigener Sache und weil wir immer wieder mal darauf hingewiesen werden: die korrekte Übersetzung von "el cajón" lautet "DAS Cajón", wir beugen uns jedoch streckenweise gerne der deutschen Umgangssprache, die die Kiste im Allgemeinen als "DIE Cajón" bezeichnet - Sprachexperten mögen uns dies also bitte nachsehen!


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